Fachanwalt für Arbeitsrecht in Göttingen

Ihr Fachanwalt für Arbeitsrecht in Göttingen begrüßt Sie!

Herzlich Willkommen auf unserer Internetseite! Als Fachanwalt für Arbeitsrecht in Göttingen darf sich nur bezeichnen, wer in Göttingen als Rechtsanwalt zugelassen ist und im Arbeitsrecht besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen nachgewiesen hat. Die Gestattung, die Bezeichnung Fachanwalt für Arbeitsrecht zu führen, wird von der Rechtsanwaltskammer deshalb nur erteilt, wenn die besonderen theoretischen Kenntnisse mit einer Fachanwaltsprüfung im Arbeitsrecht unter Beweis gestellt und die erforderlichen Fallzahlen im Arbeitsrecht erfüllt worden sind. Für das Fachgebiet Arbeitsrecht sind besondere Kenntnisse nachzuweisen in den Bereichen:

1. Individualarbeitsrecht (Abschluss und Änderung des Arbeits- und Berufsausbildungsvertrages, Inhalt und Beendigung des Arbeits- und Berufsausbildungsverhältnisses einschließlich Kündigungsschutz, Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung, Schutz besonderer Personengruppen, insbesondere der Schwangeren und Mütter, der Schwerbehinderten und Jugendlichen, Grundzüge desArbeitsförderungsrechts und des Sozialversicherungsrechts),
2. Kollektives Arbeitsrecht (Tarifvertrags-, Personalvertretungs- und Betriebsverfassungsrecht, Grundzüge des Arbeitskampf- und Mitbestimmungsrechts),
3. Verfahrensrecht.

Als Ihr Fachanwalt für Arbeitsrecht in Göttingen helfen wir Ihnen vor allem in folgenden Bereichen:

Bei einer Kündigung Ihres Arbeitsverhältnisses in Göttingen, dem Landkreis Göttingen oder bundesweit, der Überprüfung Ihres Zeugnisses oder Zwischenzeugnisses, der Beurteilung einer Abmahnung oder Ermahnung, der Prüfung von Ansprüchen aus dem Arbeitsverhältnis, der Eingruppierung in einen Tarifvertrag (TV-L, TVöD, u.a.), der Haftung im Arbeitsverhältnis bei Schäden und Forderungen sowie allen weiteren Fragen, die mit dem Arbeitsrecht in einem Zusammenhang stehen. Zu diesen gehören auch die Beteiligungsrechte (Mitbestimmung und Mitwirkung) des Betriebsrates oder Personalrates.

 

 

Sperre des Arbeitslosengeldes in Göttingen

Wenn die Sperre des Arbeitslosengeldes in Göttingen droht, ist Handeln gefragt. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht, wenn der Arbeitslose das Beschäftigungsverhältnis gelöst oder durch ein arbeitsvertragswidriges Verhalten Anlass für die Lösung des Beschäftigungsverhältnisses geben hat. Bei einer eigenen Kündigung, einer verhaltensbedingten oder fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber, z. B. in Göttingen, oder bei einem Aufhebungsvertrag verhängt die Bundesagentur für Arbeit also regelmäßig eine Sperrzeit von 12 Wochen. Gleiches gilt auch bei einem Abwicklungsvertrag, also einer vertraglichen Vereinbarung nach Ausspruch einer Kündigung. Kündigt der Arbeitgeber aus dringenden betrieblichen Gründen und bietet er in dem Kündigungsschreiben eine Abfindung für den Fall an, dass der Arbeitnehmer keine Klage erhebt und beträgt die Abfindung weniger oder mehr als 0,5 Bruttomonatsverdienste pro Beschäftigungsjahr, liegt nach den Durchführungsanordnugnen der BA ebenfalls eine vorausgegangene Absprache vor. Beträgt die Abfindung hingegen genau einem halben Bruttomonatsverdienst pro Beschäftigungsjahr, so nutzt der Arbeitgeber eine Regelung nach § 1 a KSchG. Hier verhängt die Bundesagentur für Arbeit, bei einem Arbeitgeber in Göttingen die Agentur für Arbeit Göttingen, grundsätzlich keine Sperrzeit. Eine Ausnahme könnte allenfalls bei einer eindeutig rechtswidrigen Kündigung bestehen. Auch bei dem Abschluss eines Altersteilzeitvertrages kann eine Sperrzeit drohen. Das Bundessozialgericht (BSG) hat sich in seiner Entscheidung vom 21.07.2009, B 7 AL 6/08 R  hierzu geäußert.

Zeugnis Göttingen

Zeugnis

Arbeitnehmer haben bei Beendigung des Arbeitverhältnisses Anspruch auf ein Zeugnis. Ein solches muss wahr, aber auch wohlwollend sein. Hier hat sich eine Zeugnissprache entwickelt. Die Worte sind wohlklingend, verbergen aber durchaus negative Beurteilungen. Formuliert z. B. ein Arbeitgeber in Göttingen: „Er erfüllte die Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit“, so ist dies nur eine befriedigende Benotung. „Sein Verhalten zu Mitarbeiter und Vorgesetzen war vorbildlich“ ist ebenfalls nur befriedigend, da der Vorgesetzte an zweiter Stelle genannt wird. Selbstverständlichkeiten „Er war immer pünktlich“ haben in einem Zeugnis nichts verloren. Fehlen am Schluss der „Dank für die geleistete Arbeit“, ein „Bedauern des Ausscheidens“ oder die „guten Wünsche für die Zukunft“ ist dies ebenfalls negativ zu bewerten. Liegt das Ausstellungsdatum deutlich nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, spricht dies Dafür, dass um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder um das Zeugnis ein Rechtsstreit, z. B. vor dem Arbeitsgericht Göttingen, geführt worden ist.

Zwischenzeugnis Göttingen

Ein Arbeitnehmer hat Anspruch auf ein Zwischenzeugnis, wenn ein berechtigter Grund besteht. Ein solcher liegt z. B. vor, wenn ein direkter Vorgesetzter wechselt, eine Elternzeit bevorsteht oder sich der Arbeitnehmer bei einem anderen Arbeitgeber, z. B. in Göttingen, bewerben möchte.