Bußgeldbescheid aus Göttingen erhalten?

Ein Bußgeldbescheid aus Göttingen aus Anlass einer Verkehrsordnungswidrigkeit hat zumeist einen im Bereich Göttingen begangenen Geschwindigkeitsverstoß, einen im Bereich Göttingen begangenen Abstandsverstoß, einen im Bereich Göttingen begangenen Rotlichtverstoß oder eine im Bereich Göttingen begangene Alkoholfahrt zum Gegenstand, soweit bei einer Alkoholfahrt nicht sogar ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden ist. Zuständig für die Einleitung strafrechtlicher Ermittlungsverfahren ist die Staatsanwaltschaft Göttingen. Hingegen liegt die Zuständigkeit für den Erlass eines Bußgeldbescheides aus Anlass einer im Bereich Göttingen begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit bei der Stadt Göttingen für deren Einwohner und beim Landkreis Göttingen im übrigen. Wird gegen einen Bußgeldbescheid, der von der Stadt Göttingen oder dem Landkreis Göttingen erlassen worden ist, Einspruch eingelegt, was innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bußgeldbescheides geschehen muss, wird die Akte von der Bußgeldstelle an die Staatsanwaltschaft Göttingen abgegeben und Termin zur Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Göttingen bestimmt. Sowohl in Strafsachen als auch in Bußgeldsachen sollte die Grundlage jeder Verteidigung zunächst einmal die Aktenkenntnis sein. Als Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht in Göttingen kann ich Einsicht in die Ermittlungsakten beantragen und Ihre Verteidigung so in effektiver Weise vorbereiten. Gerade im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten geht es ja oftmals nicht nur um ein bloßes Bußgeld, sondern häufig auch um ein Fahrverbot.

Einem Bußgeldbescheid in Göttingen aus Anlass eines Geschwindigkeitsverstoßes liegen Geschwindigkeitsmessungen mit stationären oder mobile Messverfahren zugrunde. Hierbei kann es sich um Messungen im Koaxialkabelmessverfahren mit piezoelektronischen Drucksensoren, z.B. mit der Messanlage Traffipax Traffiphot, um Radarmessungen, z.B. mit den Gräten Multanova 6F oder Traffipax Speedophot, um Lichtschrankenmessungen, z.B. mit den Geräten ES1.0 oder ES3.0, um Lasermessungen, z.B. mit den Geräten Riegl FG 21P oder LEIVTEC XV2 und XV3, um Lidarmessungen, z.B. mit dem Gerät Vitronic Poliscan Speed, oder um Videomessungen im Nachfahrsystem handeln, z.B. mit dem Gerät Provida. Hier stellt sich regelmäßig die Frage nach Fehlerquellen im Messverfahren. Deshalb arbeite ich, gerade auch in Bußgeldsachen, als Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht in Göttingen regelmäßig mit geeigneten regionalen und überregionalen Sachverständigenbüros zusammen.

Einem Bußgeldbescheid in Göttingen aus Anlass eines Abstandsverstoßes liegen Abstandsmessungen zumeist mit Brückenabstandsmessverfahren zugrunde, z.B. mit den Verkehrsüberwachungssystemen VAMA, VIBRAM-BAMAS oder VIDIT/VKS. Hier stellt sich oft die Frage nach der rechtlichen Verwertbarkeit des Bildmaterials, die nur dann gegeben ist, wenn zusätzlich zu der im Dauerbetrieb eingesetzten Übersichtskamera im Falle eines registrierten Verstoßes noch eine gesonderte Identifizierungskamera aktiviert wird, deren Bilder allein die Identifizierung von Fahrer und Kennzeichen ermöglichen darf. Außerdem stellt sich natürlich immer wieder auch die Frage der Abstandsentwicklung und ihrer Ursachen. Nur eine selbst verschuldete und konstant beibehaltene Unterschreitung des gebotenen Mindestabstands darf Ihnen vorgeworfen werden. Variiert der Abstand innerhalb der aufgezeichneten Strecke, ist nicht der geringste Abstand, sondern der größte Abstand derjenige, welcher dem Bußgeldbescheid zugrunde zulegen ist. Auch hier arbeite ich als Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht in Göttingen immer wieder mit geeigneten Sachverständigen zusammen.

Einem Bußgeldbescheid in Göttingen aus Anlass eines Rotlichtverstoßes liegen Beweisfotos zugrunde, die ausgelöst werden, wenn das Fahrzeug die Induktionsschleife überfährt. Hier muss regelmäßig überprüft werden, in Göttingen wie anderenorts, wo genau die Induktionsschleife im Straßenkörper verlegt ist. Vorwerfbar ist nämlich nur die Rotlichtzeit, die verstrichen ist, bis die Fahrzeugfront die Haltlinie erreicht. Deshalb werden sich häufig Korrekturen bei der vorgeworfenen Rotlichtzeit erreichen lassen.

Im übrigen ist zu beachten, dass nicht jedes Bußgeld auch zu einer Belastung im Verkehrszentralregister führt. Vielmehr werden in das Verkehrszentralregister nur solche Verkehrsordnungswidrigkeiten eingetragen, die mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 40,- Euro rechtskräftig geahndet worden sind. Ein geringeres Bußgeld führt also nicht zu einem Punktezugang, eine bloßes Verwarnungsgeld erst recht nicht. Im Zusammenhang mit möglichen Maßnahmen nach dem Punktesystem sollte dies im Blick behalten werden. Als Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht in Göttingen achte ich auch darauf. Darüber hinaus stelle ich als Ihr Fachanwalt für Verkehrsrecht in Göttingen, gerade im Zusammenhang mit einem Bußgeldbescheid oder einem drohenden Bußgeld, gemeinsam mit Ihnen natürlich auch Überlegungen zu der Frage an, wie Sie Ihren Punktestand im Verkehrszentralregister verringern können. Hiezu werden Aufbauseminare in Göttingen und verkehrspsychologische Beratungen in Göttingen angeboten, beispielsweise von Fahrschulen in Göttingen und von der Niederlassung der Nord-Kurs GmbH & Co. KG in Göttingen, die zur Unternehmensgruppe des TÜV Nord gehört.

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